Gebäudeaufstockung Schneider

Auftraggeber:
privat

Leistungen:
LPH 1-8 HOAI
Bestandsaufnahme
EnEV-Berechnungen
Dampfdiffusionsberechnungen
Energiekonzept

Planung:
ab 03/2013

Realisierung:
10/2013 bis 03/2014

Daten:
Beheiztes Volumen xxx m³
Gebäudenutzfläche xxx m²

Energiestandard:
KfW Effizienzhaus xx
Primärenergiebedarf xxx kWh/m²a
Heizwärmebedarf xxx kWh/m²a

Projektbeteiligte:
keine


 

Ausgangslage:

Mit dem erdgeschoßigen Bungalow aus der Zeit Mitte der 60er Jahre wird die Bebauungsmöglichkeit des riesigen Grundstücks bei weitem nicht ausgenützt. Gelegen auf einer nach Westen abfallenden Anhöhe am südöstlichen Dorfrand ist der Blick frei nach Westen. Die sonnige und aussichtsreiche Lage ist einfach bestechend. Die Nachbarn haben ihre Bungalows schon erhöht. Nun ist dieses letzte Haus an der Reihe.


Konzept:

Die zur Verfügung stehende Grundfläche ist mehr als üppig für eine dreiköpfige Familie. Einschränkungen gibt es durch die maximal erlaubte Erhöhung des Kniestocks und das mit 18 ° Dachneigung vorgeschriebene Satteldach. Also ist zur Belichtung und um den Blick nach Westen frei zu machen ein Dachaufbau unumgänglich. Natürlich wird vom Auftraggeber auch ein Balkon gewünscht. Nachdem im Erdgeschoß erst vor wenigen Jahren die Fenster ausgetauscht wurden ist hier keine Veränderung geplant. Der Bauherr konnte dennoch dazu überredet werden, die Erdgeschoß-Fassade mit einer Wärmedämmung zu versehen. Der neue Dachgeschoßaufbau wird in vorelementierter Holzbauweise hergestellt – zum einen aus statischen Gründen und zum anderen wegen der notwendiger weise kurzen Bauzeit. Die Außenwände bestehen aus 28 cm tiefen Rahmenhölzern, außen mit einer 6 cm dicken Putzträgerplatte aus Holzweichfaser und raumseitig mit einer aussteifenden und dampf- bzw.- winddichten OSB Beplankung versehen. Dazu kommt noch eine 6 cm dicke Installationsebene, sodaß sich eine Dämmstoffdi9cke von insgesamt 40 cm ergibt. Ähnlich sieht die Dachkonstruktion aus. Zusammen mit 3-fach verglasten Fenstern ergibt sich eine Gebäudehülle, die dem Passivhausstandard entspricht. Nur auf die Tatsache, daß der Bauherr die vorhandene Öl-Zentralheizung noch weiterhin nutzen möchte und der Einbau einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung vorerst nicht geplant ist, ist es zurückzuführen, daß diese Gebäudeaufstockung den Passivhausstandard nicht erreicht.


Sonstiges:

Durch die gute Wärmedämmung der Gebäudehülle wird diese Investition absolut zukunftssicher. Der Energieverbrauch wird auf ein absolutes Minimum reduziert. Eine weitere Reduzierung und eine Steigerung des Komforts wäre nur noch durch den Einsatz einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung möglich.


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