Wohnhaus Betrich

Auftraggeber:
privat

Leistungen:
LPH 1-5 HOAI
EnEV- und PHPP-Berechnungen
Dampfdiffusionsberechnungen
Energiekonzept

Planung:
Planung 2003

Realisierung:
09/2003 bis 05/2004

Daten:
Beheiztes Volumen xxx m³
Gebäudenutzfläche 217 m²

Energiestandard:
3-Liter-Haus

Primärenergiebedarf
33,6 kWh/m²a

Heizwärmebedarf
43,7 kWh/m²a

Projektbeteiligte:
keine

 

Ausgangslage:
Enttäuscht über die unbefriedigenden Vorschläge verschiedener Schlüsselfertig-Unternehmen machte sich die junge Bauherrenfamilie schlußendlich doch auf die Suche nach einem qualifizierten Architekten.

Konzept:
Am Rande eines Allgäuer Dorfes sollte auf einem nahezu ebenen Grundstück ein klar definiertes Raumprogramm in einem kompakten Baukörper untergebracht werden. Dabei ließ sich die Bauherrenfamilie von den Prinzipien des Allgäu-Hauses leiten: klare, einfache Baukörperform, gebaut aus Allgäuer Holz, möglichst energiesparend. Ein intensiver Planungsprozeß mit ausführlichen Gesprächen führte dann auch zu dem gewünschten Ergebnis. Der Nord-Süd ausgerichtete Baukörper grenzt auf der Westseite an die Erschließungsstraße. Also erfolgt von dieser Seite auch der Zugang zum Haus. Über einen kleinen Windfang mit Garderobe erreicht man entweder den Treppenflur oder gelangt direkt in die halb abgeschlossene Küche und weiter zum Eßplatz. Der Wohnbereich befindet sich im Südosten, daran angrenzend im Osten ein Gäste-WC und ein Arbeitszimmer. Die fast mittig unter dem First angelegte geradläufige Treppe endet im Obergeschoß auf einem Spielflur. Von dort aus erreicht man die beiden Kinderzimmer, das Elternschlafzimmer mit Ankleide und das großzügige Familienbad. Ein einfaches statisches Konzept und der Verzicht auf einen Keller führte zusammen mit einem hohen Maß an Eigenleistung zu günstigen Baukosten. Hinter der in ganzer Haustiefe an der Nordseite angefügten Doppelgarage befindet sich ein Kellerersatzraum. Die Gebäudehülle ist mit ökologischen Baustoffen sehr gut wärmegedämmt und erreicht damit den 3-Liter-Standard. Es kommt hier zwar die klassische Passivhaustechnik mit einem hocheffizienten Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung zum Einsatz, doch zur Sicherheit wurde auch noch ein Holzpelletskessel eingebaut und der Einbau einer thermischen Solaranlage vorbereitet.

Sonstiges:
Die Erwartungen der Bauherrenfamilie wurden vollumfänglich erfüllt.

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