Was ist ein Passivhaus?
Zunächst einmal ist ein Passivhaus ein ganz normales Haus. Das Äußere muss sich in keiner Weise von einem normalen Haus unterscheiden. Wenn es irgendwie machbar ist, wird ein Passivhaus nach Süden ausgerichtet. Das erhöht nicht nur den Wohnwert, sondern gab dem Passivhaus auch seinen Namen: ein Passivhaus ist ein Gebäude, in dem ein komfortables Innenklima ohne aktives Heizungs- und Klimatisierungssystem erreicht werden kann - das Haus heizt und kühlt sich eben rein passiv. |
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Zur Energiegewinnung trägt z.B. die Südausrichtung wesentlich bei. Über die Südfenster wird in der kalten Jahreszeit mehr Energie gewonnen als durch sie verloren geht. Ein Passivhaus hat weniger als 15 kWh Heizenergiebedarf pro m² und Jahr oder - anders ausgedrückt - ein normales Einfamilienhaus benötigt den Gegenwert von weniger als 200 l Heizöl pro Jahr zur Beheizung für das gesamte Gebäude. |